
Cutout Pro: Hintergründe entfernen und Bilder verbessern
Hintergründe entfernen, Fotos verbessern und KI-Bilder oder Videos in einem Online-Arbeitsbereich erstellen.

Was dieses Tool macht
Was ist Cutout Pro AI?
Cutout Pro ist eine browserbasierte Plattform für KI-gestützte Bild- und Videobearbeitung. Ihr bekanntester Anwendungsfall ist das automatische Freistellen von Personen, Produkten, Tieren oder anderen Motiven. Inzwischen umfasst der Dienst außerdem Bildverbesserung, Objektentfernung, Kolorierung, Passbilder, KI-Bildgenerierung, Bild-zu-Video, Videoverbesserung, digitale Sprecher und Programmierschnittstellen.
Damit richtet sich Cutout.Pro nicht nur an private Nutzer, die gelegentlich ein Profilbild bearbeiten. Auch Onlinehändler, Content-Teams, Fotografen und Entwickler können einzelne Werkzeuge oder automatisierte Abläufe nutzen. Gemeint ist hier der Webdienst unter cutout.pro – nicht ältere, ähnlich benannte Desktop-Programme, die in deutschen Suchergebnissen ebenfalls als „CutOut Pro“ erscheinen.
Cutout Pro Hintergrund entfernen: Bilder freistellen
Beim zentralen Workflow des Cutout Pro Background Remover lädst du ein Bild hoch oder fügst eine Bild-URL ein. Die KI trennt das erkannte Vordergrundmotiv vom Hintergrund. Das Ergebnis kann transparent bleiben oder mit einer Farbe beziehungsweise einem neuen Bild kombiniert werden. Zuschneiden, Größenänderung und eine manuelle Funktion zum Löschen und Wiederherstellen helfen bei der Nacharbeit.
Die offizielle Seite nennt Personen, Haare, Tiere, Pflanzen, Produkte, Fahrzeuge, Grafiken und Symbole als unterstützte Motivtypen. Für viele Produktbilder, Porträts und Social-Media-Grafiken ist der Ablauf deutlich schneller als eine manuell gezeichnete Maske. Bei größeren Katalogen stehen eine Desktop-Anwendung, Stapelverarbeitung und eine API zur Verfügung.
Nicht jedes Ausgangsbild wird gleich sauber freigestellt. Unscharfe Kanten, Bewegungsunschärfe, Flammen, Blitze, Wasserfälle, Text und sehr ähnliche Farben in Vorder- und Hintergrund können Probleme verursachen. Fehler lassen sich mit dem Bearbeitungswerkzeug korrigieren. Cutout.Pro garantiert außerdem nicht, dass die Ausgabe dieselbe oder eine höhere Auflösung als das Original besitzt.
Cutout Pro Image Enhancer: Fotos verbessern und skalieren
Der Cutout Pro Image Enhancer soll kleine, verrauschte oder unscharfe Bilder automatisch aufbereiten. Je nach Ausgangsmaterial werden Auflösung, Schärfe, Rauschen und Gesichtsdetails bearbeitet. Das eignet sich etwa für ältere Fotos, kleine Webbilder oder Produktaufnahmen, die vor der Veröffentlichung noch verbessert werden müssen.
Der Cutout Pro Photo Enhancer ersetzt jedoch keinen vollständigen RAW-Editor. Er arbeitet weitgehend automatisch und bietet weniger manuelle Kontrolle über Farbe, Kontrast oder lokale Korrekturen als klassische Bildbearbeitungssoftware. Bei stark beschädigten Vorlagen empfiehlt es sich, das Ergebnis bei voller Größe zu prüfen und gegebenenfalls weitere Retuschewerkzeuge einzusetzen.
Neben dem Enhancer gibt es Werkzeuge zum Entfernen von Objekten und Personen, zum Kolorieren alter Schwarz-Weiß-Fotos, für Cartoon-Porträts und für Hintergrundvarianten. Die Plattform ist deshalb besonders interessant, wenn mehrere kurze Arbeitsschritte in einem Online-Dienst erledigt werden sollen.
Cutout Pro Passport Photo Maker und weitere Bildwerkzeuge
Der Cutout Pro Passport Photo Maker erzeugt Bilder in auswählbaren Pass-, Visa- oder Ausweisformaten. Zusätzlich können Hintergrund und Zuschnitt angepasst werden. Das ist praktisch, um eine druckbare Vorlage vorzubereiten. Ob ein Ergebnis tatsächlich alle biometrischen und behördlichen Anforderungen erfüllt, sollte dennoch anhand der aktuellen deutschen Vorgaben und der Annahmeregeln der zuständigen Stelle kontrolliert werden.
Für Händler bietet Cutout.Pro außerdem Werkzeuge für freigestellte Produktbilder, neue Szenen, Produktposter, virtuelle Modelle und Print-on-Demand-Motive. Kreative Funktionen reichen von KI-Kunst und Porträts bis zu Skizzen, Cartoons und Hintergrund-Diffusion. Welche Modelle verfügbar sind und wie viele Credits eine Generierung kostet, kann sich ändern; der jeweils angezeigte Preis vor dem Start eines Auftrags ist daher maßgeblich.
Cutout Pro AI für Video, Bildgenerierung und API
Cutout Pro AI beschränkt sich nicht auf Fotos. Die Plattform kann ein Bild mit einem Bewegungs-Prompt animieren, Videohintergründe ohne Greenscreen entfernen, Videos verbessern und alte Porträts animieren. Weitere Werkzeuge erzeugen Produktvideos oder einen sprechenden digitalen Menschen aus Bild, Text, Stimme oder hochgeladenem Audio.
Die Videofunktionen verwenden ein eigenes zeitbasiertes Guthaben. Auf der aktuellen Videopreisseite werden unter anderem Video-Hintergrundentfernung, Videoverbesserung und KI-Videogenerierung genannt. Dort stehen als technische Obergrenzen 2 GB Dateigröße, 4K-Auflösung und 30 Bilder pro Sekunde. Diese Angaben gelten nicht automatisch für jedes einzelne Generationsmodell; die Modelloberfläche kann engere Grenzen zeigen.
Über die Cutout Pro API lassen sich Hintergrundentfernung, Gesichtsausschnitt, Bildverbesserung, Retusche, Kolorierung, Passbilder und ausgewählte Videoabläufe in eigene Anwendungen integrieren. Die Dokumentation nennt für die dort beschriebenen Bildaufrufe PNG, JPG, JPEG, BMP und WebP sowie maximal 4096 × 4096 Pixel und 15 MB. Entwickler sollten Credit-Kosten, Parallelitätsgrenzen und Fehlerfälle vor einer größeren Integration testen.
Cutout Pro kostenlos nutzen: Credits und Preise
Cutout Pro kostenlos zu testen bedeutet nicht, dass jede Ausgabe in voller Auflösung unbegrenzt gratis ist. Laut aktueller Bildpreisseite gibt es dauerhaft kostenlose Vorschauen und fünf Start-Credits für ein kostenloses Konto. Hintergrundentfernung und Bildretusche kosten dort üblicherweise einen Bild-Credit; Cartoon, Passfoto, Enhancer und Kolorierung werden mit zwei Credits pro Bild angegeben.
Cutout.Pro bietet Monatsabonnements und Prepaid-Pakete für Bild-Credits an. Videozeit wird getrennt und nach Dauer abgerechnet. Preise, Rabatte, Modelle und Credit-Verbrauch können sich ändern, weshalb vor dem Kauf die jeweilige Produkt- und Preisseite geprüft werden sollte.
Bei den Gültigkeitsregeln gibt es eine beachtenswerte Abweichung: Die Preisseite wirbt mit einem Übertrag ungenutzter Abo-Credits bis zum Fünffachen des Monatsbudgets, solange das Abonnement aktiv bleibt. Die deutschen AGB sagen dagegen, Monatsguthaben verfalle am Ende des Abrechnungszyklus. Wer größere Guthaben ansammelt, sollte die für das eigene Konto geltende Regel vor dem Kauf schriftlich bestätigen lassen.
Cutout Pro Datenschutz, Rechte und Grenzen
Beim Cutout Pro Datenschutz sind die Art des Bildes und der konkrete Workflow wichtig. Die Datenschutzerklärung sagt, Uploads würden verschlüsselt übertragen, nur für die angeforderte Bearbeitung genutzt und automatisch gelöscht. Für Gesichtsfotos nennt sie jedoch eine mögliche Zwischenspeicherung bei Amazon Web Services von 24 bis 48 Stunden nach der letzten Bearbeitung. Serverprotokolle können bis zu drei Monate erhalten bleiben.
Die FAQ des Hintergrundentferners nennt für dort hochgeladene Bilder dagegen eine Löschung innerhalb einer Stunde. Weil die öffentlichen Angaben je nach Seite und Datentyp voneinander abweichen, sollten vertrauliche Kundendaten, Ausweisdokumente oder unveröffentlichte Produktbilder nur verarbeitet werden, wenn diese Fristen zum eigenen Datenschutzkonzept passen. Bei geschäftskritischen Daten ist eine schriftliche Klärung mit dem Anbieter sinnvoll.
Auch die kommerzielle Nutzung ist nicht pauschal für jedes Ergebnis freigegeben. Laut AGB richtet sie sich nach dem gewählten Tarif. Nutzer müssen alle erforderlichen Rechte an Fotos, Gesichtern, Stimmen, Marken und sonstigem Ausgangsmaterial besitzen. Der kostenlose Tarif wird auf der Preisseite vor allem für persönliche Nutzung und Evaluation empfohlen. Vor Werbung, Kundenarbeit, Merchandise oder monetarisierten Videos sollten daher Tarif, Modell und Rechte am Ausgangsmaterial geprüft werden.
Cutout Pro FAQ: häufige Fragen
Ist Cutout Pro kostenlos?
Vorschauen sind laut Bildpreisseite kostenlos. Ein neues kostenloses Konto erhält fünf Credits. Downloads in hoher Auflösung und viele weitere Bearbeitungs- oder Generierungsfunktionen verbrauchen Bild- beziehungsweise Videoguthaben.
Wie entferne ich mit Cutout Pro einen Hintergrund?
Lade das Bild im Hintergrundentferner hoch. Die KI erstellt automatisch eine Freistellung. Danach kannst du Kanten mit „Löschen & Wiederherstellen“ korrigieren, einen transparenten oder neuen Hintergrund wählen und das Ergebnis herunterladen.
Was sind Cutout-Pro-Credits?
Credits sind die Verbrauchseinheit der Bildwerkzeuge und API-Aufrufe. Ein Hintergrund- oder Retuscheauftrag wird aktuell meist mit einem Credit berechnet, Enhancer, Passfoto, Cartoon und Kolorierung mit zwei Credits. Generative Modelle können andere Beträge anzeigen.
Welche Bildformate und Größen unterstützt Cutout Pro?
Die API-Dokumentation nennt PNG, JPG, JPEG, BMP und WebP. Für die dort dokumentierten Bildverarbeitungsaufrufe gelten maximal 4096 × 4096 Pixel und weniger als 15 MB. Einzelne Webwerkzeuge oder Modelle können davon abweichende Grenzen besitzen.
Wie lange speichert Cutout Pro meine Bilder?
Die Antwort hängt laut den öffentlichen Seiten vom Workflow ab. Die Hintergrundentferner-FAQ nennt eine Stunde, während die Datenschutzrichtlinie bei Gesichtsfotos 24 bis 48 Stunden Cloud-Zwischenspeicherung nennt. Für sensible Dateien sollte mit der längeren Frist gerechnet und gegebenenfalls beim Anbieter nachgefragt werden.
Darf ich Cutout-Pro-Ergebnisse kommerziell verwenden?
Nur wenn der gewählte Tarif dies erlaubt und du die nötigen Rechte am Ausgangsmaterial besitzt. Die AGB machen den kommerziellen Nutzungsumfang vom Tarif abhängig; der kostenlose Bereich wird auf der Preisseite für persönliche Nutzung und Evaluation empfohlen.
Was hilft bei einer unsauberen Freistellung?
Nutze zuerst die manuelle Korrektur. Ausgangsbilder mit klarer Trennung zwischen Motiv und Hintergrund funktionieren besser. Bewegungsunschärfe, feine transparente Details, Flammen, Wasserfälle, Schrift und sehr ähnliche Farben erschweren die automatische Maske.





