Reassign: den Tag mit KI und Time Blocking planen

Aufgaben und Termine auf einer 24-Stunden-Scheibe ordnen und mit KI anpassen.

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Reassign screenshot

Was macht Reassign eigentlich?

Reassign ist ein KI-Tagesplaner, der 24 Stunden als Kreis zeigt. Mitternacht liegt oben, Mittag unten. Arbeit, Termine und Pausen erhalten Zeitblöcke: So erkennst du, ob eine Aufgabe wirklich noch in den Tag passt. Eine lange Aufgabenliste bekommt damit einen sichtbaren zeitlichen Rahmen.

Das eignet sich für Menschen, die visuell planen und Beruf, Familie oder eigene Projekte abstimmen möchten. Listen- und Zeitleistenansichten erleichtern den Blick auf kommende Tage, unterstützen aber kein Verschieben per Drag-and-drop. Verschachtelte Projektstrukturen bietet Reassign nicht.

Aus einer Aufgabe einen realistischen Zeitblock machen

Melde dich mit Google, Apple oder einem Code per E-Mail an. Drücke auf der Tagesscheibe bei der Startzeit und ziehe bis zur gewünschten Endzeit. Benenne den Block; durch Ziehen verschiebst du ihn, an einem Ende änderst du seine Dauer. Farben trennen Lebensbereiche, Muster unterschiedliche Tätigkeiten.

Ungeplante Aufgaben bleiben zunächst in der Inbox. Ziehe beispielsweise eine wichtige Schreibaufgabe in eine freie Stunde und prüfe, ob daneben Besprechungen und eine Pause Platz haben. Passt sie nicht hinein, verändere die Blöcke bewusst, bevor du weitere Aufgaben einplanst.

Was Kalender und Aufgabenlisten tatsächlich synchronisieren

Google Kalender und Outlook liefern Termine. Für Aufgaben gibt es Verbindungen zu Todoist, TickTick, Google Tasks, Microsoft To Do und Linear. Der Erledigt-Status verbundener Aufgaben wird in beide Richtungen übertragen.

Aufgaben mit Uhrzeit aus Todoist oder TickTick können als Blöcke erscheinen. Aufgaben mit lediglich einem Datum landen zunächst in der Inbox. Bei Google Tasks, Microsoft To Do und Linear bleibt die eingeplante Arbeitszeit in Reassign: Das Verschieben des Blocks ändert nicht das Fälligkeitsdatum im Ursprungsdienst. Fremde Kalender sind schreibgeschützt; ganztägige Ereignisse belegen keine Stunden auf der Scheibe. Apple Kalender und geteilte Kalender sind noch nicht verfügbar.

Gedanken sammeln und KI-Vorschläge prüfen

Ask AI berücksichtigt deinen Kalender und freie Zeiten. Über die Befehlspalette oder /braindump erfasst du mehrere Gedanken. Angaben mit Uhrzeit werden zu vorgeschlagenen Blöcken, Aufgaben ohne Uhrzeit zur Inbox. Prüfe die Karten, bearbeite oder deaktiviere einzelne Vorschläge und übernimm die Auswahl mit Apply. Die Übernahme lässt sich gemeinsam rückgängig machen.

Bis zu drei JPEG-, PNG-, WebP- oder PDF-Dateien sind möglich, mit 1,5 MB je Datei und 3 MB insgesamt. Kontrolliere erkannte Handschrift und Datumsangaben. Sprachaufnahmen dürfen bis zu 60 Sekunden dauern. Diktate im Chat werden nicht automatisch gesendet; unterstützte Sprachänderungen direkt auf der Scheibe können dagegen sofort greifen und bieten Undo.

Claude mit begrenzten Rechten verbinden

Die MCP-Anleitung beschreibt widerrufbare OAuth-Berechtigungen. Ein Assistent mit reinem Lesezugriff kann keine Termine ändern. Schreibaktionen werden standardmäßig sofort ausgeführt.

Für eine Prüfung vorab muss der Assistent dryRun: true verwenden und das Ergebnis zeigen. Das reserviert keine Zeit; eine spätere Ausführung wird erneut geprüft. Erfolgreiche Änderungen lassen sich innerhalb von 30 Minuten zurücknehmen. Für Entwickler gibt es außerdem eine REST-API; MCP-Optionen gelten nicht automatisch auch dort.

Geplante Zeit nutzen und anschließend reflektieren

Fokusintervalle teilen einen Block in Arbeit und Pausen. Der Fokusmodus zeigt den aktuellen Block einzeln. Mikroaufgaben bilden eine Checkliste darin; die KI kann drei bis sieben Schritte vorschlagen. Wiederholungen helfen bei Routinen.

Später markierst du, ob ein Block wie geplant stattfand, verändert wurde oder ausfiel. So lässt sich erkennen, welche Zeitannahmen zu knapp waren, ohne jeden kleinen Arbeitsschritt als eigenen Termin anzulegen.

Kosten, Geräte und Umgang mit Daten

Laut Preisseite, geprüft am 5. Oktober 2026, kostet Pro 14 USD monatlich oder 120 USD bei jährlicher Zahlung, rechnerisch 10 USD pro Monat. Neue Konten erhalten sieben Tage ohne Kreditkarte und ohne automatische Abbuchung. Danach ist ein Abo erforderlich; einen dauerhaft kostenlosen Planer gibt es nicht. Ohne Abo bleiben die Daten erhalten. Die Testphase ohne Karte kann jede Person nur einmal nutzen.

Reassign läuft im Browser und lässt sich als PWA auf Smartphone und Computer installieren. Zum Speichern ist Internet nötig; native Mobil-Apps sind noch nicht erschienen.

Betreiber Pogled Naprej d.o.o. speichert kontobezogene Pläne auf Servern. Die Datenschutzerklärung schließt Verkauf, Werbenutzung und KI-Training mit Planerdaten aus. KI-Dienstleister verarbeiten jedoch erforderliche Eingaben; autorisierte Assistenten erhalten freigegebene Daten.

Häufige Fragen

Ist Reassign kostenlos?

Nur die siebentägige Testphase für neue Konten. Danach brauchst du ein bezahltes Abo; die Testphase löst keine automatische Zahlung aus.

Lässt sich Google Kalender synchronisieren?

Ja. Eigene Termine lassen sich in beide Richtungen bearbeiten. Schreibgeschützte Kalender und die Fälligkeitsdaten angebundener Aufgaben haben andere Regeln.

Gibt es eine App für Windows oder das Smartphone?

Du kannst die Web-App als PWA installieren. Sie funktioniert im Desktop- und Mobilbrowser, benötigt zum Speichern aber eine Internetverbindung.

Offizielle Hilfe

  • Dokumentation: Einstieg, Bedienung der Scheibe und Integrationen.
  • Support: Fragen zu Konto, Abrechnung und Synchronisierung.
  • API-Dokumentation: REST-Anmeldung und Schnittstellen für Termine und Planung.