
DevPit: Claude Code Sitzungen übersichtlich verwalten
Coding-Sitzungen, Aufgaben und Kosten in einer lokalen Desktop-App bündeln.

Was macht DevPit, einfach erklärt?
Mit DevPit lassen sich Claude Code Sitzungen verwalten, ohne ständig zwischen einzelnen Terminalfenstern zu suchen. Die Desktop-App zeigt, welche Programmieraufgabe läuft, welche Rückfrage auf dich wartet und welche Änderungen entstanden sind. Ein Aufgabenboard und die Kosten jedes Agentenaufrufs ergänzen den Überblick. Die Website dient zum Herunterladen und Nachlesen; gearbeitet wird lokal auf deinem Rechner.
Das passt zu Entwicklern, die Claude Code bereits in mehreren Projekten einsetzen. DevPit liefert kein eigenes Sprachmodell und keine fertige Sammlung von Agenten mit. Die ausführenden Werkzeuge und Agentendefinitionen müssen vorhanden sein.
Eigene Agenten sind Markdown-Dateien mit Frontmatter, etwa unter ~/.devpit/agents/.
Parallele Arbeit mit getrennten Arbeitsständen
Pro Projekt ist ein Zielterminal sichtbar verbunden; andere Sitzungen können im Hintergrund weiterlaufen. tmux hält die Prozesse auch nach dem Schließen des App-Fensters offen. Benötigt ein Schritt einen eigenen Checkout, kann eine Karte einen Git-Worktree erhalten. Solange darin nicht eingecheckte Änderungen liegen, entfernt DevPit ihn nicht.
Dateibaum und Diff-Ansicht erleichtern die Prüfung der Änderungen. Ein Browserbereich zeigt eine lokal bereitgestellte Projektseite. Eine eingebaute Steuerung dieser Seite durch den Agenten ist noch nicht umgesetzt.
Ein Board, dessen Spalten tatsächlich arbeiten können
Die sechs Spalten eines neuen Projekts führen zunächst nichts aus. Erst durch die Konfiguration einer Spalte entsteht ein Schritt: agent liefert strukturierte Ergebnisse, session öffnet interaktive Arbeit und command führt etwa Tests aus. Agent, Modell, Kartenausschnitt, erwartetes Ergebnis und Ausgabenlimit gehören zur Konfiguration.
Beim Verschieben einer Karte startet der hinterlegte Schritt. Danach kontrollierst du Ausgabe, Exitcode und Kosten. manual ist die Voreinstellung; ask fragt vor dem Weitergehen, auto kann die nächste Spalte samt Schritt auslösen. Die Board-Dokumentation erklärt diese Entscheidungen.
Lokale Speicherung und ihre Grenzen
Boards, Gespräche und Terminalverlauf liegen in ~/.devpit, außerhalb des Repositorys. Ein Konto ist optional; eine Synchronisierung zwischen Rechnern ist noch nicht umgesetzt. Daraus folgt kein vollständig offline arbeitendes KI-System.
Die Sicherheitshinweise nennen unverschlüsselte Zugangsdaten in Dateien mit eingeschränkten Zugriffsrechten. Der Betriebssystem-Schlüsselbund wird noch nicht verwendet. Befehlsausgaben werden ohne automatische Schwärzung gespeichert; ausgegebene Tokens können deshalb in Karten oder im Terminalverlauf stehen. Zur Anzeige des verfügbaren Claude-Kontingents werden zudem Anfragen an Anthropic gesendet.
Eine Aufgabe vom Start bis zur Prüfung durchführen
- Wähle in der Installationsanleitung das Paket für dein System.
claudemuss im PATH liegen; Linux und macOS benötigen tmux. - Öffne ein Projekt und beschreibe eine konkrete Aufgabe auf einer Karte.
- Hinterlege für eine Spalte eine Sitzung, einen Befehl oder einen vorhandenen lokalen Agenten.
- Verschiebe die Karte, beobachte die Ausführung und prüfe Diff und Testergebnis, bevor du fortfährst.
Es gibt Linux-Pakete, einen universellen macOS-Build und einen Windows-x64-Installer. macOS ist nicht notarisiert; Windows hat kein Codesignatur-Zertifikat. Beachte die offizielle Prüfanleitung für Downloads.
Projektübergreifend koordinieren, Freigaben selbst treffen
Ein Orchestrator wird in der Seitenleiste mit Kontowahl und Namen angelegt. Er sieht Projekte und Boards und kann eine Sitzung für eine Karte starten. Rückfragen beantwortest du selbst im Sessions-Bereich. Die schwebende „Island“-Anzeige macht den Arbeitszustand auch über anderen Fenstern sichtbar.
Der Orchestrator erteilt keine Freigaben in anderen Sitzungen und verschiebt keine Karte in eine ausführende Spalte. Erinnerungen starten keine Arbeit. Für den Zugriff per Telefon beschreibt die Website Tailscale mit einmaligem Kopplungscode und gerätespezifischen Rechten.
Kostenloses Programm, separate Claude-Nutzung
Stand 8. Oktober 2026 ist DevPit kostenlos und unter Apache 2.0 veröffentlicht. Es verwendet deinen bestehenden Claude-Code-Zugang. Anbietergebühren, Kontingente und regionale Verfügbarkeit bleiben davon getrennt. Ein Limit pro Aufruf und dokumentierte Kosten helfen bei der Kontrolle, sind aber keine Zusage unbegrenzter kostenloser KI-Nutzung.
Häufige Fragen
Ist DevPit kostenlos?
Ja, die Anwendung ist kostenlos und quelloffen. Den benötigten Claude-Code-Zugang und dessen Nutzungsgrenzen bringt sie nicht mit.
Läuft DevPit unter Windows?
Ja. Der x64-Installer enthält psmux; claude muss erreichbar sein. Alternativ läuft der Linux-Build in WSL 2.
Arbeiten Sitzungen nach dem Schließen weiter?
Beim normalen Schließen des Fensters bleiben tmux-Sitzungen bestehen. Ein natives Windows-Update beendet dagegen psmux und die Terminals. Ein Herunterfahren des Rechners ist damit nicht abgedeckt.
Andere CLIs können per devpit-agent hook Status melden; Gemini CLI tut dies automatisch in DevPit-Terminals. Das ist keine vollständige Steuerungsunterstützung für diese Agenten.
Offizielle Anlaufstellen
- Quellcode und Dokumentation: Konfiguration und Funktionsumfang nachvollziehen.
- Aktuelle Downloads: Pakete und Prüfsummen.
- Änderungsprotokoll: Neuerungen vor einem Update prüfen.





