Hemory: Gespräche als durchsuchbares KI-Gedächtnis

Gespräche festhalten, wiederfinden und mit KI nutzen.

hemory.com
Hemory screenshot

Hemory macht aus aufgezeichneten Gesprächen durchsuchbare Transkripte und Erinnerungen. Über MCP kann ein KI-Assistent diese Informationen für Rückfragen oder Entwürfe heranziehen. Bei Gesprächen mit anderen Personen müssen erforderliche Hinweise und Einwilligungen vor der Aufnahme geklärt sein.

Was ist Hemory einfach erklärt?

Hemory ist ein Hör- und Erinnerungsnotizbuch für den Alltag. Auf dem Smartphone oder der Apple Watch startest du eine Sitzung von Hand oder legst Zeiten für eine Erinnerung fest. Die App verschriftlicht das Gehörte mit Zeitstempeln und Sprecherhinweisen, ordnet Aktivitäten wie Besprechungen oder Arbeit in einer Zeitleiste und erstellt passende Zusammenfassungen. Später lässt sich etwa eine Zusage aus einem früheren Kundengespräch suchen. Der Zweck geht damit über ein einzelnes Sitzungsprotokoll hinaus. Namen, Zahlen und Zusagen solltest du trotzdem im Transkript prüfen: KI-Ausgaben und Sprecherzuordnung können falsch sein.

Ein nachvollziehbarer Ablauf für Notizen und Aufgaben

Installiere zuerst die mobile App und wähle für ein bestimmtes Gespräch den manuellen Modus oder plane Hörzeiten. Sorge vor Beginn für die nötige Zustimmung aller Beteiligten. Nach der Verarbeitung öffnest du die Aktivität, liest Transkript und Zusammenfassung und kontrollierst unsichere Sprecherlabels. Für Besprechungen können Entscheidungen und Aufgaben als Protokoll erscheinen. Frage anschließend den integrierten Assistenten nach dem besprochenen Thema und formuliere daraus eine Nachfassliste. Vor dem Versand sollten Termine und Verantwortlichkeiten mit den ursprünglichen Textstellen abgeglichen werden.

Gesprächskontext in KI-Assistenten nutzen

Eine schreibgeschützte MCP-Verbindung stellt den eigenen Erinnerungsspeicher kompatiblen Clients bereit. Die Website nennt unter anderem Claude Code, Codex und Cursor. Erstelle einen MCP-Schlüssel in Hemory, verbinde den gewünschten Client und lass zuerst nach Person, Thema oder Datum suchen. Darauf aufbauend kann der Assistent einen Bericht entwerfen. Die Funktionsübersicht beschreibt die derzeit beworbenen Clients; sie belegt keine universelle API für beliebige Anwendungen.

Stunden, Geräte und sensible Daten

Die Preisseite nennt einmalig zehn kostenlose Stunden mit Spracherkennung; sie werden nicht monatlich erneuert. Starter, Pro und Max unterscheiden sich vor allem nach Hörstunden. Ist das Kontingent aufgebraucht, bleibt neues Audio zunächst auf dem Aufnahmegerät und wird erst nach Aufladen verarbeitet. Die Dollarpreise der Website sind kein verbindlicher Endpreis für Deutschland; prüfe den tatsächlichen App-Store-Preis. iPhone, Apple Watch und Android sind angegeben; Desktop, Web und Selbsthosting stehen noch als „coming soon“.

Laut Datenschutzerklärung wird Roh-Audio für die Verarbeitung begrenzt aufbewahrt und dann gelöscht. Transkripte bleiben dagegen bis zur Löschung durch die Nutzerin oder den Nutzer. Die Firma erklärt, Inhalte und Stimmprofile nicht zum KI-Training zu verwenden. Mit Einwilligung können Inhalte an externe KI-Anbieter gelangen; Sprechererkennung kann ein Stimmprofil erzeugen. Die Nutzungsbedingungen legen die Verantwortung für rechtmäßige Aufnahmen bei dir.

Häufige Fragen

Ist Hemory nur für Meetings gedacht?

Nein. Meetings sind ein Fall; auch andere erfasste Gespräche werden als Aktivitäten abgelegt und über Sitzungen hinweg durchsuchbar.

Gibt es jeden Monat neue Gratisstunden?

Nein. Das kostenlose Kontingent von zehn Stunden ist einmalig. Bezahlpläne bieten monatliche Stunden.

Bleiben alle Daten ausschließlich auf dem Gerät?

Nein. Audio liegt auf dem Aufnahmegerät, kann aber kurz zur Verarbeitung übertragen werden. Textinhalte werden vom Dienst gespeichert; die Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

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