HeyPi: KI-Meeting-Assistent für Zusammenarbeit im Gespräch

Besprechungen mit einem KI-Assistenten, der Aufgaben direkt unterstützt.

heypi.xyz
HeyPi screenshot

Was ist HeyPi – einfach erklärt?

HeyPi ist ein eigener Online-Besprechungsraum mit dem KI-Meeting-Assistenten Pi. Während Menschen miteinander sprechen, verfolgt Pi den Gesprächskontext. Auf eine konkrete Bitte hin beantwortet er Fragen, erstellt Inhalte auf dem Bildschirm oder erledigt Folgearbeiten in verbundenen Anwendungen. Anbieter ist Proactive Intelligence.

Das passt zu Produktbesprechungen, Kundenworkshops und Agenturprojekten, in denen die Beteiligten noch während des Gesprächs einen Entwurf prüfen möchten. Die geprüften offiziellen Seiten belegen keinen Bot, der automatisch in Zoom, Teams oder Google Meet eintritt.

Welche Informationen bleiben privat?

Pi Whisper liefert persönliche Antworten. Gesprochene Antworten, Inhalte auf dem gemeinsamen Bildschirm und Hinweise auf erledigte Aufgaben sind dagegen für Teilnehmende sichtbar. Pi Memory greift auf Gesprächsinhalte zurück; wie weit frühere Meetings einbezogen werden, hängt vom Tarif ab. Mit Pi Brief lassen sich Themen festhalten, die im Gespräch behandelt werden sollen.

Laut Datenschutzerklärung wird das Audio aller Teilnehmenden live transkribiert. Transkripte und Notizen bleiben für spätere Gespräche gespeichert. Der Anbieter erklärt, diese Inhalte nicht zum Modelltraining zu verwenden. Die Speicherung erfolgt im Vereinigten Königreich; einige Dienstleister sitzen in den USA. Das ist keine ausschließlich lokale Verarbeitung. Nach Kontoschließung werden Inhalte grundsätzlich innerhalb von 30 Tagen gelöscht, mit gesetzlichen Ausnahmen.

Gemeinsam einen Entwurf oder eine Folgeaufgabe bearbeiten

Pi Create erzeugt Seiten, Apps, Präsentationen, Dashboards und Bilder während der Besprechung. Musik und Videos unterliegen zusätzlichen Tarif- und Guthabenbedingungen. Pi Work unterstützt beispielsweise E-Mails, Terminbuchungen oder das Ablegen eines Plans in Slack. Google-Anwendungen, Notion, Linear und HubSpot werden ebenfalls genannt; der tatsächliche Zugriff richtet sich nach dem Tarif.

Ein sinnvoller Einstieg ist eine kurze Präsentation aus den besprochenen Punkten. Prüft gemeinsam Zahlen, Aussagen und Struktur. Ein sichtbarer Entwurf hilft bei der Abstimmung, ersetzt aber keine fachliche Freigabe.

Laut Bedingungen darfst du erzeugte Inhalte nutzen; Rechte an fremden Werken, Namen und Abbildern sind dabei zu beachten.

So beginnt die erste Besprechung

  1. Konto anlegen, + New wählen, Uhrzeit bestimmen und Gäste hinzufügen. Der Einladungslink wird laut Anleitung im Kalender bereitgestellt.
  2. Gäste über Pi und die Verarbeitung des Gesprächs informieren. Sie treten mit Einladungslink und eingeladener E-Mail-Adresse bei; ein eigenes Konto und eine Zahlung sind laut Bedingungen nicht nötig.
  3. „Hey Pi“ sagen und einen klaren Auftrag formulieren. Benötigte Arbeitsanwendungen zuvor verbinden.
  4. Ergebnis kontrollieren. Die Bedingungen erklären, dass Pi E-Mails und Buchungen vor dem Versand vorliest. Empfänger, Termine und Inhalt prüfen.

Eine vollständige Liste unterstützter Sprachen, Exportformate oder eine öffentliche API wurde nicht bestätigt. Teste Deutsch und eure Fachbegriffe vor dem Einsatz im Team.

Kostenlose Nutzung und widersprüchliche Tarifangaben

Stand 12. Oktober 2026 bietet die Preisseite im Free-Tarif unbegrenzt viele Sitzungen, Einladungen für bis zu fünf Personen, fünf Erstellungen pro Tag und fünf Whisper-Antworten je Meeting. Kalender, Drive und Gmail sind enthalten. Auch eine Änderung kann als Erstellung zählen.

Pro nennt fünf App-Verbindungen und 400 monatliche Erstellungsguthaben; Max erhöht die Kontingente. Teams ergänzt gemeinsamen Arbeitsbereich und Teamgedächtnis und wird pro Gastgeber angeboten. Achtung: Die Preisseite verwendet USD und Pro/Max, die Nutzungsbedingungen dagegen GBP und Solo. Tarif, Währung und Endbetrag vor Zahlung bestätigen lassen.

Auch zur Aufzeichnung besteht ein Widerspruch: Max nennt Sitzungsaufnahmen, die Datenschutzseite verneint Videoaufnahmen. Verlasse dich vor einer Klärung nicht auf eine der beiden Aussagen. Pi kann Fehler machen; der Dienst richtet sich an Erwachsene.

Häufige Fragen

Ist HeyPi kostenlos nutzbar?

Ja, mit getrennten Grenzen für Erstellungen und private Antworten. Unbegrenzte Sitzungen bedeuten kein unbegrenztes KI-Guthaben. Eingeladene Gäste zahlen nicht.

Können Gäste ohne Konto teilnehmen?

Laut Bedingungen ja: mit dem Einladungslink und der E-Mail-Adresse, an die die Einladung ging. Der Gastgeber muss über die Beteiligung von Pi informieren.

Werden Gesprächsinhalte zum Training verwendet?

Die Datenschutzseite verneint dies für Meetings, Notizen und Fragen. Inhalte werden dennoch in der Cloud verarbeitet und gespeichert; private Antworten sind nicht mit lokaler Verarbeitung gleichzusetzen.

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