Selbst-Gehostet

5 Tools

KI-Tools, die auf eigenen Servern oder privater Infrastruktur betrieben werden können.

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Über Selbst-Gehostet

Was bedeutet selbst gehostet bei KI-Tools?

Selbst gehostete KI-Tools laufen auf Infrastruktur, die Sie kontrollieren: Laptop, private VM, Kubernetes-Cluster in Ihrer VPC oder ein Rack im eigenen Rechenzentrum. Die Software kann Open Source oder kommerziell lizenziert sein. Entscheidend ist, dass Prompts, Dokumente, Embeddings, Gesprächsprotokolle und Zugangsdaten in Ihrer Umgebung bleiben — nicht in einer mandantenfähigen SaaS-Instanz des Anbieters.

Selbst hosten ist nicht automatisch sicherer. Sie übernehmen Upgrades, Backups, TLS, Identität, Geheimnisse, Kapazität und Störungsreaktion. Wählen Sie diesen Weg, wenn Datenresidenz, Netzwerktrennung oder Kundenverträge es verlangen — nicht, weil On-Prem sich sicherer anhört.

Warum Teams KI selbst hosten

Datenresidenz. Korpora und Interaktionslogs bleiben in einer gewählten Region oder on-premises, wenn die öffentliche Regionenliste eines SaaS-Anbieters nicht ausreicht.

Netzwerktrennung. Manche Umgebungen dürfen keine öffentliche Modell-API aufrufen. Ein selbst gehosteter Stack kann offline oder nur über ein privates Gateway laufen.

Anpassung. Authentifizierung, Aufbewahrung, Modell-Routing und Integrationen ändern Sie ohne Wartezeit auf die Roadmap eines Anbieters.

Kosten im Maßstab. Wenn Kubernetes oder GPUs ohnehin betrieben werden, kann SaaS pro Sitz teurer sein als dieselbe Steuerungsebene selbst zu betreiben.

Was Sie trotzdem betreiben müssen

Patches, wachsende Logs, CPU- oder GPU-Reserven, Beobachtbarkeit und Freigaben für destruktive Aktionen liegen bei Ihnen. Kann niemand wöchentlich einen Container zurückrollen, ist ein verwaltetes Produkt oft die sicherere Wahl — auch bei kostenloser Lizenz.

Typische Betriebsformen

  • Einzel-VM oder Docker Compose — kleines Team, Proof of Concept, internes Labor.
  • Kubernetes — Replikas, Health Checks, Rolling Updates.
  • Cloud-VPC (AWS, GCP, Azure) — Elastizität ohne Multi-Tenant-SaaS für Gesprächsdaten.
  • Luftspalt on-premises — kein Internet nach außen. Prüfen Sie, ob Installer, Lizenzprüfung oder Crash-Reporter nach Hause telefonieren.

Fragen Sie nach Compose-Dateien, Helm-Charts oder Terraform und danach, welche Daten den Cluster für Lizenz, Embeddings oder Telemetrie verlassen.

So bewerten Sie ein selbst gehostetes KI-Tool

  1. Datenpfad — Verlassen Traces, Embeddings oder Lizenz-Pings Ihr Netz?
  2. Identität — SSO, Rollen, Audit-Logs, Secret-Store.
  3. Upgrades — Migrationen, Breaking Changes, Rollback.
  4. Ressourcen — RAM, Platte für Logs, GPU bei lokalen Modellen.
  5. Lizenz — Apache 2.0, AGPL oder bezahlte Self-Host-SKU.
  6. Support — nur Community oder Vertrag mit Reaktionszeiten.

Selbst gehostet, SaaS oder hybrid

SaaS startet schneller. Hybrid hält sensible Logs privat und nutzt eine verwaltete Steuerungsebene. Vollständig selbst gehostet ist der Standard, wenn Verträge die Verarbeitung von Gesprächen durch Dritte verbieten.

Häufige Fragen

Ist selbst gehostet dasselbe wie Open Source?

Nein. Proprietäre Software können Sie mit einem Lizenzschlüssel selbst betreiben. Manche Open-Source-Tools sind praktisch nur als Cloud-Produkt nutzbar.

Macht Selbst-Hosting uns DSGVO- oder HIPAA-konform?

Nein. Sie brauchen weiterhin Zugriffskontrolle, Aufbewahrung und ein Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten. Selbst hosten streicht eine Subunternehmerzeile, schließt Compliance aber nicht ab.

Welche Hardware brauchen wir?

Eine Steuerungs- und Lernschicht läuft oft auf einer kleinen VM. Lokale LLMs brauchen GPUs. Lesen Sie die offiziellen Hardware-Hinweise vor dem Kauf.

Wer sollte nicht selbst hosten?

Teams ohne Bereitschaftsdienst, getestete Backups oder Patch-Rhythmus. Dann ist seriöses SaaS mit Auftragsverarbeitungsvertrag meist risikoärmer als ein unbeaufsichtigter interner Cluster.