
Postiz Social-Media-Planung
Social-Media-Beiträge zentral vorbereiten, je Kanal anpassen und zeitgesteuert veröffentlichen.

Einfach erklärt: Wofür ist Postiz da?
Postiz ist ein gemeinsamer Kalender für Ihre Social-Media-Beiträge. Sie bereiten Texte und Medien vor, wählen Konten und Uhrzeit aus und lassen die Veröffentlichung ausführen. So behalten Creator, kleine Unternehmen und Agenturen mehrere Kanäle im Blick. Instagram, Facebook, LinkedIn, X, TikTok, YouTube und Threads gehören zu den unterstützten Plattformen; ihre jeweiligen Regeln gelten weiterhin. Die von Gitroom betriebene Software gibt es als Cloud-Abonnement und zum Selbsthosten.
Selbst hosten: Kontrolle mit Betriebsaufwand
Der offizielle Quellcode steht unter AGPL-3.0. Zu den Installationswegen zählt Docker Compose. Rechnen Sie mit Aufwand für Server, Updates und externe Dienste. Die meisten Netzwerke verlangen eine eigene Entwickler-App und konfigurierte Zugangsdaten; einige nehmen Zugangsdaten direkt beim Verbinden entgegen. Prüfen Sie die Anleitungen für Plattformzugänge, bevor Sie eine Installation als einsatzbereit betrachten. Für selbst gehostete KI-Funktionen sind Modellschlüssel nötig, für den Designeditor ein Polotno-Schlüssel.
Laut Datenschutzerklärung werden OAuth-Tokens verschlüsselt gespeichert. Ausgewählte KI-Eingaben gehen an externe Modellanbieter, die Postiz anweist, Ein- und Ausgaben nicht zum Training zu verwenden. Selbsthosting bedeutet deshalb keine ausschließlich lokale Verarbeitung.
Einen Beitrag planen und die Veröffentlichung prüfen
Der offizielle Schnellstart führt durch den gesamten Ablauf:
- In Calendar über Add Channel ein Konto verbinden und den Verbindungsstatus prüfen.
- Create Post öffnen, Kanäle auswählen und den Grundtext in Global schreiben. Für abweichende Fassungen den jeweiligen Kanal-Tab entsperren.
- Medien und Pflichtangaben ergänzen, etwa den YouTube-Titel oder das Pinterest-Board. Jede Vorschau kontrollieren.
- Mit Save as Draft zur Bearbeitung speichern oder Datum und Add to calendar wählen.
- Nach dem Termin den Status und über Preview den echten Beitrag prüfen. Bei roter Markierung die Fehlermeldung und Autorisierung kontrollieren.
Der Composer unterstützt gängige Bildformate und MP4, dokumentiert sind 10 MB pro Bild und 1 GB pro Video. Plattformregeln können strenger sein.
KI-Entwürfe als bearbeitbare Ausgangsbasis
Die KI kann kurze und lange Posts, Threads, Bilder und Videos vorbereiten. Bei der Generierung ganzer Beiträge wählen Sie Thema, Format und persönliche oder Unternehmensstimme; das Ergebnis landet als Entwurf im Kalender. Kontrollieren Sie Fakten und Ton vor dem Planen. Bild- und Videoguthaben werden getrennt geführt und am monatlichen Abonnement-Stichtag erneuert; fehlgeschlagene Generierungen verbrauchen kein Guthaben. Die Bildgenerierung im Standard-Tarif ist in offiziellen Angaben widersprüchlich beschrieben und sollte vorab bestätigt werden.
Kundenfeedback ohne automatische Freigabesperre
Vorschaulinks erlauben Kommentare ohne Postiz-Konto. Sie sind nicht passwortgeschützt. Während der Prüfung bleibt der Beitrag am besten ein Entwurf: Es gibt keinen Freigabestatus, der die Veröffentlichung automatisch verhindert. Erst nach der Rückmeldung planen Sie ihn ein.
Auch bei Analytics gelten Unterschiede: LinkedIn-Auswertungen betreffen Unternehmensseiten, nicht persönliche Profile. Verfügbare Kennzahlen und Zeiträume hängen vom Netzwerk ab.
Wiederkehrende Inhalte und eigene Systeme anbinden
API, CLI, MCP sowie n8n und Make können Inhalte an Postiz übergeben. Ein nachvollziehbarer Ablauf ist: Kanal bestimmen, Medien hochladen und anschließend Inhalt, Medienreferenz, Termin und Plattformeinstellungen als Entwurf oder geplanten Beitrag übertragen. Die API-Dokumentation beschreibt die Felder. Wiederholte Beiträge helfen bei zeitlosen Inhalten; RSS-Automatisierung ist in der Cloud ab Team enthalten.
Cloud-Tarife und die Grenzen der Testphase
Stand 10. September 2026: Die monatlichen USD-Listenpreise betragen 29 $ für Standard mit 5 Kanälen, 39 $ für Team mit 10, 49 $ für Pro mit 30 und 99 $ für Ultimate mit 100. Jedes verbundene Konto zählt einzeln. Jahreszahlung und endgültige Steuern bitte auf der Preisseite beziehungsweise im Checkout prüfen; dies sind keine Euro-Endpreise.
Cloud hat keinen dauerhaften Gratis-Tarif. Neue berechtigte Organisationen erhalten üblicherweise sieben Testtage mit Zahlungsmittel; ohne Kündigung vor Tag sieben wird abgebucht. Einige Videogeneratoren sind währenddessen eingeschränkt. Beim Standard-Postlimit widersprechen sich Homepage und Preisseite: 400 gegenüber unbegrenzt. Lassen Sie den geltenden Umfang bestätigen.
Häufige Fragen
Ist Postiz kostenlos?
Der Quellcode lässt sich selbst hosten; Infrastruktur und externe Dienste können kostenpflichtig sein. Cloud erfordert nach einer berechtigten Testphase ein Abonnement.
Was brauche ich für Docker und eigene Kanäle?
Eine gepflegte Installation und meist Entwickler-Zugangsdaten je Plattform. Eine laufende Oberfläche allein bedeutet noch keine funktionierende Veröffentlichung.
Welche Daten verarbeitet Postiz?
Unter anderem verbundene Konten, OAuth-Tokens und Inhalte. Optionale KI überträgt ausgewählte Eingaben an externe Modellanbieter.
Gibt es eine API für eigene Abläufe?
Ja. API, CLI und MCP ermöglichen programmgesteuerte Abläufe; Kanal-IDs, Medien und Pflichtfelder müssen zur Zielplattform passen.
Offizielle Anleitungen und Community
- Dokumentation: Bedienung und Betrieb.
- GitHub-Repository: Code, Lizenz und Fehlerberichte.
- Discord: Community-Hilfe ohne garantierte Antwortzeit.
- Supportwege: Konto und Abrechnung.
- Statusseite: Verfügbarkeit.





