
Afterparty: KI-Meeting-Assistent für Aufgaben nach dem Gespräch
Aus Meeting-Zusagen werden Entwürfe, die du selbst prüfst und freigibst.

Was macht Afterparty – einfach erklärt?
Afterparty ist ein KI-Meeting-Assistent für die Nachbereitung. Aus einem vorhandenen Transkript erkennt er zugesagte Aufgaben und erstellt passende Entwürfe: eine E-Mail an den Kunden, eine interne Nachricht, eine Kalendereinladung oder eine CRM-Notiz. Du prüfst jeden Vorschlag, bevor eine Aktion in einer verbundenen Anwendung ausgeführt wird.
Damit richtet sich der Webdienst an Menschen, die nach Kundengesprächen oder Projektbesprechungen die nächsten Schritte koordinieren. Der bisherige Notizdienst liefert das Gespräch; Afterparty bereitet die daraus entstehende Arbeit vor. Betreiber ist Kisa & Co AB aus Schweden.
Datenschutz und Freigaben vor dem Einsatz prüfen
Laut Datenschutzerklärung ruft Afterparty den für eine Aufgabe benötigten Kontext ab, statt das gesamte Postfach massenhaft zu kopieren. Transkripte und Kontext werden jedoch in einem Cloud-Dienst verarbeitet. Zu den Dienstleistern gehören Anthropic und OpenAI; einige Anbieter sitzen in den USA. Eine ausschließlich lokale oder ausschließlich europäische Verarbeitung sollte deshalb nicht angenommen werden.
Der Anbieter erklärt, dass Besprechungen, Entwürfe und App-Daten nicht zum Training von KI-Modellen verwendet werden. Verwende nur Gesprächsinhalte, die du weitergeben darfst, und prüfe betriebliche Vorgaben. Die Inhalte bleiben deine; Namen, Termine und vermeintliche Zusagen können trotzdem falsch sein und müssen kontrolliert werden.
Aus Zusagen werden konkrete Arbeitsergebnisse
Afterparty unterscheidet deine Aufgaben von den Zusagen anderer Teilnehmer. Für einen Entwurf sucht es etwa den richtigen E-Mail-Verlauf, einen CRM-Kontakt oder einen Termin. Bereits erledigte Aktionen können mit einem Beleg angezeigt werden; bei fehlenden Angaben fragt das System nach.
- Gmail und Outlook nehmen E-Mail-Entwürfe auf, Slack und Microsoft Teams die freigegebenen Nachrichten.
- Google Calendar und Outlook unterstützen Einladungen und Zeitblöcke; Linear, Jira, Asana und ClickUp dienen als Aufgabenziele.
- HubSpot, Salesforce und Attio erhalten CRM-Notizen; Notion, Google Docs und Confluence Dokumente.
Die Entwürfe entstehen in der Sprache des Meetings. Im Bereich Memory kannst du Personen und Schreibvorlieben hinterlegen. Manuelle Pflege ist in allen Tarifen möglich, automatisches Lernen aus deinen Prüfungen erst in Pro und Max.
So bearbeitest du dein erstes Meeting
- Registriere dich, bestätige die E-Mail-Adresse und verwende den Namen, mit dem du im Gespräch angesprochen wirst. Verbinde bei Bedarf Apps über Setup.
- Öffne New meeting und füge das Transkript ein oder lade
.txt,.vttbeziehungsweise.srthoch. Dateien dürfen maximal 3 MB groß sein; die Textgrenze liegt bei ungefähr 60.000 Wörtern. Sprechernamen helfen bei der Zuordnung. - Starte die Agenten und ergänze fehlende Informationen. Kontrolliere anschließend die Entwürfe in Inbox, einschließlich Empfängern, Quellen und
[CHECK]-Markierungen. - Bearbeite oder verwerfe Entwürfe. Lies vor jeder Freigabe, welche Aktion die Schaltfläche ausführt, und kontrolliere danach den Link zum Ergebnis.
Manueller Import aus Granola, Fireflies, Fathom, Zoom, tl;dv, Google Meet und Gong ist dokumentiert. Automatischer Import benötigt Pro oder Max; einige Quellen werden stündlich abgefragt. Zoom braucht eine Cloud-Aufzeichnung mit Transkript, Meet eine aktivierte Transkription. Die Importanleitung beschreibt die verfügbaren Wege.
Preise: kostenlos testen oder mehrere Apps verbinden
Stand 18. Oktober 2026 nennt die Preisseite folgende USD-Preise; gegebenenfalls kommen Steuern beim Checkout hinzu:
- Free: 0 USD, ohne Kreditkarte, fünf verarbeitete Meetings innerhalb der letzten 30 Tage. E-Mail und Kalender werden direkt bedient; andere Entwürfe kopierst du selbst in die Zielanwendung.
- Pro: 29 USD monatlich oder 290 USD jährlich, 20 Meetings pro Abrechnungsmonat. Hinzu kommen automatischer Import, direkte Aktionen in den unterstützten Apps und Lernen aus Freigaben.
- Max: 79 USD monatlich oder 790 USD jährlich, 60 Meetings pro Abrechnungsmonat. Enthält leistungsfähigere Frontier-Modelle, Anweisungen je Entwurfstyp und sechs Monate Kontext.
Ein verarbeitetes Transkript zählt als Meeting, nicht jeder einzelne Entwurf. Nicht genutzte Kontingente werden nicht übertragen. Ein Europreis oder eine bestimmte lokale Zahlungsmöglichkeit ist damit nicht zugesichert.
Häufige Fragen
Ersetzt Afterparty die Aufnahme oder Transkription?
Nein, der Ausgangspunkt ist ein vorhandenes Transkript. Du kannst Text einfügen oder eine unterstützte Textdatei verwenden, auch ohne einen Notizdienst zu verbinden.
Was passiert bei der Freigabe einer Nachricht?
E-Mails werden als Entwurf in Gmail oder Outlook angelegt und von dir versendet. Nachrichten, Einladungen, Notizen und Aufgaben werden dagegen mit der Freigabe erstellt beziehungsweise veröffentlicht. Die Prüfanleitung erläutert die Unterschiede.
Was geschieht am Kontingentlimit?
Neue Meetings warten auf ein freies Kontingent oder ein Upgrade. Bestehende Entwürfe bleiben bearbeitbar und freigebbar. Es gibt laut Anbieter keine Mehrverbrauchsgebühren; Bearbeiten und Freigeben zählen nicht erneut.
Kann ich gespeicherte Daten löschen?
Beim Löschen des Kontos werden Meetings, Entwürfe und Memory entfernt und App-Verbindungen getrennt. Verschlüsselte Sicherungen können gelöschte Daten noch bis zu 30 Tage enthalten.
Offizielle Hilfen
- Dokumentation: Einrichtung, Verbindungen und Fehlerbehebung; der Footer enthält den offiziellen Geschäftskontakt.
- Änderungsprotokoll: neue Funktionen und Integrationen.





