Typezo: RFP-Software mit überprüfbaren Seitenbelegen

US-Ausschreibungen in belegte Antworten und eine bearbeitbare Anforderungsmatrix überführen.

typezo.io
Typezo screenshot

Was macht Typezo – einfach erklärt?

Typezo ist eine RFP-Software für kleine Angebotsteams, die englischsprachige US-Ausschreibungen beantworten. Einfach erklärt: Die Software liest die Ausschreibung und vorhandene Unternehmensunterlagen. Zu jeder Anforderung entsteht eine belegte Antwort oder ein sichtbarer Nachweismangel. Ausgegeben werden eine Konformitätsmatrix als XLSX und ein Antwortentwurf als DOCX.

Anforderungen in prüfbare Antworten verwandeln

  1. Bereiten Sie eine Ausschreibung und höchstens 20 Unternehmensdokumente vor, etwa Registrierungs-, Versicherungs- oder Projektnachweise. Unterstützt werden PDF, DOCX und XLSX; ein Abruf per URL ist nicht vorgesehen.
  2. Prüfen Sie die extrahierten Anforderungen in Dokumentreihenfolge. Abschnitt, Seite und Einordnung als verpflichtend oder optional bleiben zugeordnet; unsichere Einordnungen werden zur Prüfung behalten.
  3. Öffnen Sie die Quellen vorgeschlagener Antworten. Kontrollieren Sie, ob der Nachweis die gefragte Aussage tatsächlich trägt und noch gültig ist.
  4. Prüfen Sie Lücken und Freigabestatus, bevor Sie Matrix und Entwurf exportieren. Narrative Kapitel und die Einreichung bleiben beim Team.

Lücken erkennen und Entwürfe kontrollieren

Der Verifier vergleicht Zitate mit gespeichertem Seitentext, Seitenangaben mit dem Parser und Zahlen, Daten sowie Geldbeträge mit den zitierten Stellen. Bei Scans kommt OCR mit niedrigerer Konfidenz zum Einsatz; markierte Seiten erfordern besondere Kontrolle.

Fehlende Belege führen zu einer Lückenzeile. Ein solcher Durchlauf kann die Verifikation trotzdem bestehen. Scheitert dagegen die technische Prüfung, lautet der Status needs_review; der Export trägt ein Wasserzeichen und gilt nicht als sauber verifiziert. Inhaltliche Eignung, Vollständigkeit und Aktualität prüft weiterhin ein Mensch.

Wissensbasis und Helpdesk gemeinsam nutzen

Der enthaltene Helpdesk beantwortet interne Fragen aus veröffentlichten Artikeln. Dokumentimporte in Sammlungen bleiben zunächst Entwürfe und werden erst nach Veröffentlichung als Quellen verwendet. Ausschreibungen wählen einen Teil der Sammlungen, tägliche Fragen nutzen das veröffentlichte Wissen des Mandanten.

Ohne belastbaren Artikel entsteht ein Ticket. Mitglieder sehen eigene Tickets, Agents die Warteschlange, Admins verwalten Importe und Veröffentlichung. Die Rollen werden derzeit über eine Deployment-Allowlist vergeben; ein Rollen-Editor fehlt.

Kosten und Voraussetzungen vor dem Einsatz

Stand 20. Oktober 2026: Der öffentliche USD-Jahresplan kostet umgerechnet 599 US-Dollar monatlich, jährlich 7.188 US-Dollar im Voraus. Angezeigter Listenpreis: 899 US-Dollar monatlich. Enthalten sind Helpdesk und monatlich fünf Millionen modellgewichtete Ein- und Ausgabe-Tokens. Mehrverbrauch kostet 15 US-Dollar je Million und wird monatlich abgerechnet. Fehlgeschlagene Verifikationen werden nicht berechnet, Cache-Treffer sind kostenlos. Steuern kommen gegebenenfalls hinzu; maßgeblich sind Preisliste und Leistungsumfang sowie der Auftrag.

Der Ausschreibungsbereich bietet einen Login, derzeit ohne SSO oder eigene Domains. Typezo betreibt eine dedizierte Instanz mit einem KMS-Schlüssel je Mandant; Self-Hosting ist nicht verfügbar. Laut Anbieter werden Dokumente weder von Typezo noch von Modellanbietern zum Training verwendet. Prompts passieren jedoch das Gateway im Arbeitsspeicher und werden an einen Modellanbieter weitergeleitet. Bei Löschung wird zuerst der Schlüssel zerstört; ein signierter Löschbeleg folgt innerhalb von 30 Tagen. Details stehen im Sicherheitskonzept.

FedRAMP, CMMC und SOC 2 liegen nicht vor. Rechte an Inhalten und Ausgaben verbleiben beim Kunden; die Verantwortung für Prüfung und Angebot regeln die Nutzungsbedingungen.

Häufige Fragen

Unterstützt Typezo deutsche Ausschreibungen?

Der dokumentierte Umfang ist Englisch und US-Ausschreibungen. Deutsche Produktinformationen sind keine Zusage für deutschsprachige Vergabeverfahren.

Was kostet ein Workspace?

Der Jahresplan entspricht 599 US-Dollar pro Monat, abgerechnet mit 7.188 US-Dollar pro Jahr, zuzüglich möglichem Mehrverbrauch und Steuern.

Ersetzt die Prüfung die fachliche Kontrolle?

Nein. Die Verifikation belegt die Zuordnung von Zitaten und Zahlen, entscheidet aber nicht über Relevanz, Gültigkeit oder ausreichende Erfüllung einer Anforderung.

Werden Dokumente zum Modelltraining verwendet?

Nach Anbieterangaben nicht. Für die Antworterstellung werden Inhalte dennoch verarbeitet und an den konfigurierten Modellanbieter weitergeleitet.

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