
buddylist: KI-Programmierassistenten gemeinsam steuern
Coding-Agenten, Projekte und Codeprüfung in einer Oberfläche.

Was ist buddylist einfach erklärt?
buddylist bringt KI-Programmierassistenten in eine Desktop-Anwendung mit Kontaktliste. Ein Kontakt gehört zu einem Projektordner und einem Agenten. Im Chat beschreiben Sie eine Aufgabe; der Agent kann Dateien lesen, Code ändern und Befehle ausführen. Seine Aktionen erscheinen im Gespräch. Das hilft Entwicklern, die mehrere Terminal-Agenten und Projekte übersichtlich betreuen möchten.
Unterstützt werden Claude Code, Codex, Gemini, OpenCode und Hermes. Neben der Oberfläche im Stil von MSN Messenger gibt es die sachlichere Ansicht Professional sowie helle und dunkle Designs. Die Website dient zum Herunterladen und Nachlesen; die Browser-Demo arbeitet mit vorgegebenen Antworten.
Vom Projektordner zur ersten geprüften Änderung
- Wählen Sie einen passenden Download: macOS mit Apple Silicon, Windows x64 oder Linux x64 als AppImage beziehungsweise Debian-Paket. Für Intel-Macs und ARM-Geräte mit Windows oder Linux gibt es keine Installer. Der Windows-Installer ist unsigniert; für Claude Code und Projektskripte wird Git for Windows benötigt.
- Prüfen Sie im Einrichtungsassistenten Anmeldung und vorhandene Agenten. Claude Code ist enthalten. Die anderen Dienste benötigen ihre separat installierte und angemeldete CLI.
- Öffnen Sie einen lokalen Ordner, klonen Sie ein GitHub-Projekt oder legen Sie ein Projekt an. Wählen Sie beim Kontakt den Dienst und öffnen Sie den Chat per Doppelklick.
- Geben Sie eine überprüfbare Aufgabe, etwa einen fehlschlagenden Test zu reparieren. Kontrollieren Sie Einladungen für Befehle und Änderungen, anschließend Diff und Testergebnis.
Neue Kontakte in einem Git-Repository erhalten eigene Worktrees und Branches. Nicht versionierte Dateien wie Umgebungsdateien oder installierte Abhängigkeiten werden standardmäßig nicht mitkopiert. Ohne Git arbeiten Kontakte direkt im gewählten Ordner.
Mehrere Agenten für Umsetzung, Review und Tests
Über Invite holen Sie weitere Kontakte oder einen neuen Agenten in ein Gespräch. Die Agenten sehen den bisherigen Austausch und die Aktionen der anderen. In der Registerkarte Agents lässt sich die Reihenfolge ändern. Eine @Erwähnung bestimmt gezielt, wer antwortet; Agenten können damit Arbeit weitergeben.
Standardmäßig antworten sie nacheinander. All at once startet die angesprochenen Agenten gleichzeitig. Pro Nachricht sind zunächst höchstens sechs Agentenrunden einschließlich Übergaben vorgesehen. Slash-Befehle gehen nur an den Gastgeber. Stop oder ein Nudge hält die Gruppe an. Optional kann ein Agent passende Denkstufen für unterstützte Dienste auswählen.
Eine wichtige Grenze: In der Gruppe arbeiten alle im Ordner des Gastgebers. Der separate Worktree eines Gastes wird dort nicht verwendet. Gleichzeitige Antworten können daher dieselben Dateien betreffen. Die Anleitung zu Gruppengesprächen beschreibt die Regeln genauer.
Änderungen und Pull Requests nachvollziehen
Changes zeigt Commits, noch nicht committete Unterschiede, Dateibäume und Kommentare zu Codezeilen. Die Ansicht selbst führt keine Commits aus und setzt keine Dateien zurück. Terminal, Browser und der Run-Befehl für Projektskripte stehen neben dem Gespräch bereit; jeder Kontakt erhält dabei einen eigenen Port. Terminalausgaben und Browserinhalte werden dem Agenten nicht automatisch vollständig mitgeteilt.
Mit installierter und verbundener GitHub CLI können Sie PR-Status und Prüfungen verfolgen, fehlgeschlagene Checks an den Agenten senden und ihn einen PR erstellen lassen. Gespräche lassen sich als Markdown speichern. Sinnvoll ist das für nachvollziehbare Entwicklungsarbeit, bei der Sie Änderungen und Tests weiterhin selbst bewerten.
Berechtigungen und lokale Gesprächsdaten
Kontakte, Einstellungen und Verlauf liegen lokal; die Agenten führen zusätzlich eigene Sitzungsdateien. Daraus folgt keine rein lokale Modellverarbeitung. Für vertraulichen Code bleiben die Bedingungen des jeweiligen Anbieters relevant.
Laut Website gehen anonyme Nutzungszähler an PostHog und Berichte über unerwartete Fehler an Sentry. Beides kann unter Tools getrennt ausgeschaltet werden. Claude, Codex und Gemini fragen standardmäßig vor Aktionen. OpenCode im Build-Modus und Hermes haben andere Vorgaben für Befehle und Dateizugriffe; prüfen Sie deren Modus vor dem Start.
Kostenloser Download und Grenzen der Agentenkonten
Stand 20. Oktober 2026 ist buddylist kostenlos nutzbar. Die Agenten verwenden Ihre eigenen Konten oder API-Zugangsdaten. Verbrauch, Kosten und Limits richten sich weiterhin nach deren Tarifen und regionaler Verfügbarkeit. Kostenlos bedeutet hier keine unbegrenzte Modellnutzung.
Häufige Fragen
Sind Modellanfragen im kostenlosen Programm enthalten?
Die Anwendung ist kostenlos; Abonnements und API-Verbrauch der Agentenanbieter werden separat über Ihre Konten abgerechnet beziehungsweise begrenzt.
Muss ich jeden Agenten installieren?
Nur die gewünschten Dienste. Claude Code ist integriert, Codex, Gemini, OpenCode und Hermes benötigen ihre eigene angemeldete CLI.
Ändern die Agenten tatsächlich Projektdateien?
Ja, installierte Sitzungen können Dateien lesen und bearbeiten sowie Befehle und Tests ausführen. Maßgeblich sind die Berechtigungen. Die Web-Demo zeigt dagegen vorgegebene Antworten.
Offizielle Anleitungen und Rückmeldungen
- Installation und erster Start: Voraussetzungen und Einrichtung.
- Offizielles Download-Repository auf GitHub: Veröffentlichungen; der Quellcode ist privat.
- Offizielles Feedbackformular: Fehler und Funktionswünsche melden.





