
Gleap — KI-Kundenservice mit Verbindung zur Entwicklung
Kundenfragen beantworten, Fehler untersuchen und Korrekturen prüfen.

Einfach erklärt: Wofür ist Gleap da?
Gleap ist eine Plattform für KI-Kundenservice in Software- und SaaS-Unternehmen. Einfach gesagt verbindet sie die Frage eines Kunden mit den Informationen, die das Supportteam und die Entwicklung zur Lösung brauchen. Kai Support beantwortet typische Fragen. Weitere Agenten untersuchen schwierige Tickets, ordnen Produktwünsche ein und bereiten Codeänderungen vor. Ihr Team entscheidet über Prioritäten und Freigaben.
Kosten und Grenzen der Tarife
Stand 20. Oktober 2026 nennt die aktuelle Preisseite sieben Tage kostenlose Testzeit. Als USD-Referenz kostet Starter bei Jahreszahlung umgerechnet 29 US-Dollar pro Monat, Team 149 und Pro 299. Bei monatlicher Zahlung sind es 35, 179 beziehungsweise 359 US-Dollar. Währung, Steuern und Vertragsbedingungen sind im konkreten Angebot zu prüfen.
Starter umfasst einen Platz und ein Projekt; Team bietet unbegrenzte Plätze und Projekte sowie das vollständige Agententeam. Pro ergänzt unter anderem Voice, erweiterte Berichte und eigene Rollen. KI ist zusätzlich zu kalkulieren: Kai Support kostet standardmäßig 0,29 US-Dollar pro bestätigter Lösung. Dabei darf innerhalb von 72 Stunden kein Mensch angefordert worden sein; die Prüfung muss die Lösung bestätigen. Übergaben an Mitarbeitende kosten dafür nichts. Untersuchungen und weitere Agentenarbeit werden nach Nutzung berechnet. Kai Code Bridge nutzt Ihr eigenes unterstütztes Coding-Abo, Cloud-Sitzungen werden nach Nutzung abgerechnet.
Kundenfragen mit eigenem Wissen beantworten
Kai Support sucht in Ihren Websites, Textbausteinen und Dateien; Hilfeartikel und weitere verbundene Quellen hängen vom Tarif ab. Antworten enthalten Quellen, damit Kunden die Anleitung nachvollziehen können. Die Qualität hängt deshalb auch von aktuellen Produktinformationen ab.
Starter deckt den Chat im Produkt ab. Ab Team kommen E-Mail, WhatsApp, Instagram, Facebook Messenger, Slack und Telegram hinzu. Nicht lösbare Fälle gehen mit Gesprächsverlauf weiter. Kai Copilot erstellt alternativ einen Antwortentwurf, den ein Mitarbeiter bearbeitet und versendet.
Vom Fehlerbericht zum geprüften Pull Request
Das SDK kann einen Fehlerbericht um Screenshots, Aufzeichnungen und Protokolle ergänzen. Kai Resolve untersucht diese Hinweise sowie ausgewählte Repositorys und angebundene Daten. Der Codezugriff zur Untersuchung ist schreibgeschützt; ein unklarer Befund bleibt offen und verlangt weitere Informationen.
Ein Mitarbeiter startet anschließend bei Bedarf Kai Code. Im Repository-Ablauf entsteht ein Pull Request, den Entwickler prüfen, zusammenführen und veröffentlichen. Bei aktivierter automatischer Nachverfolgung bestätigt standardmäßig ein Teammitglied, dass die Korrektur tatsächlich live ist, bevor der Kunde im ursprünglichen Ticket informiert wird.
Feedback für die Produktplanung nutzen
Kai PM erkennt ähnliche Wünsche und empfiehlt Prioritäten anhand von Nachfrage, Umsatzkontext und Ihren Zielen. Das unterstützt die Produktdiskussion, ersetzt aber nicht die Entscheidung Ihres Teams. Ein freigegebener Wunsch kann anschließend als Grundlage für eine Coding-Aufgabe dienen.
So testen Sie den Ablauf im eigenen Produkt
- Wählen Sie beim Einrichten die Datenregion und das SDK für Ihr Produkt. Dokumentiert sind unter anderem JavaScript, iOS, Android, React Native, Flutter und Capacitor.
- Initialisieren Sie das SDK mit dem Token aus dem Dashboard zunächst in einer Testumgebung und richten Sie die Aufzeichnungskontrollen ein.
- Hinterlegen Sie gepflegte Informationen und Eskalationsregeln. Prüfen Sie eine typische Frage einschließlich Quellenangabe und Übergabe.
- Melden Sie einen reproduzierbaren Testfehler. Verbinden Sie nur benötigte Repositorys und prüfen Sie die Untersuchung vor einer Codeaufgabe.
- Prüfen und veröffentlichen Sie die Änderung über Ihren üblichen Prozess; kontrollieren Sie danach die Kundenmeldung.
Integrationen wie Jira, Linear, GitHub, Slack und HubSpot sowie API, Webhooks und MCP stehen ab Team zur Verfügung. Die Rechte unterscheiden sich je Verbindung.
Datenschutz und Aufzeichnungen prüfen
Prüfen Sie die Sicherheits- und Aufzeichnungseinstellungen vor echten Kundensitzungen. Im Web sind Passwörter standardmäßig maskiert, andere Eingaben benötigen zusätzliche Einstellungen. Mobile Aufzeichnungen bestehen aus regelmäßigen Screenshots; die mobilen SDKs bieten derzeit keine Maskierung.
EU- oder US-Hosting ist auswählbar. Daraus folgt keine Garantie, dass sämtliche KI-Verarbeitung in dieser Region bleibt. Prüfen Sie die Datenschutzerklärung und Unterauftragsverarbeiter für Ihren Einsatz.
Häufige Fragen
Gibt es einen kostenlosen Gleap-Tarif?
Die aktuelle öffentliche Preisliste zeigt keinen dauerhaft kostenlosen Tarif. Vorgesehen ist eine siebentägige Testphase; danach fallen Abo und gegebenenfalls KI-Kosten an.
Kann ein Mensch das Gespräch übernehmen?
Ja, über den eingerichteten Übergabeprozess. Ab Team kann Kai Resolve bei einer Eskalation im Widget zuerst untersuchen. Testen Sie den Weg zum Mitarbeiter ausdrücklich.
Werden Kundendaten für KI-Training verwendet?
Die DPA-Zusage untersagt die Nutzung personenbezogener Kundendaten zum Modelltraining sowie die entsprechende Freigabe an Anbieter. Aktivierte KI-Funktionen verarbeiten relevante Daten dennoch über Dienstleister.
Offizielle Ressourcen für Teams und Entwickler
- Entwicklerdokumentation: SDK-Einrichtung und API-Nutzung.
- Offizielle SDK-Repositorys: Quellcode und technische Rückfragen.
- Dienststatus: Störungen und Verfügbarkeit.





