Basedash — KI-Datenanalyse für Geschäftsteams

Geschäftsfragen stellen, SQL prüfen und aktuelle Dashboards aus verbundenen Daten erstellen.

basedash.com
Basedash screenshot

Basedash ist eine Plattform für KI-Datenanalyse und Business Intelligence. Teams stellen Fragen zu ihren Geschäftsdaten und erhalten berechnete Antworten, Diagramme oder Dashboards, deren SQL-Abfragen sich nachvollziehen lassen.

Was macht Basedash einfach erklärt?

Einfach gesagt: Basedash hilft dabei, aus vorhandenen Unternehmensdaten eine konkrete Frage zu beantworten. Statt selbst eine Abfrage und anschließend einen Bericht zu bauen, kann ein Team beispielsweise nach den wöchentlichen Neukunden fragen und danach eine Aufteilung nach Vertriebskanal anfordern.

Das passt zu Produkt-, Finanz-, Vertriebs- und Betriebsteams, die regelmäßig Zahlen benötigen. Datenverantwortliche behalten eine Prüfgrundlage: Hinter den Ergebnissen stehen sichtbare SQL-Abfragen und definierte Kennzahlen. Für belastbare Entscheidungen müssen Datenqualität und Berechnungslogik trotzdem stimmen.

Geschäftsdaten anbinden und Kennzahlen festlegen

Administratoren können Datenbanken und Warehouses wie Postgres, MySQL, SQL Server, Snowflake, BigQuery oder Databricks anbinden. Daten aus Stripe, HubSpot oder Salesforce lassen sich in das verwaltete Basedash Warehouse synchronisieren. Der Anbieter nennt über 750 Konnektoren; prüfen Sie den benötigten Dienst und seine Zugriffsbedingungen einzeln.

Models bilden die semantische Ebene: wiederverwendbare SQL-Datensätze mit Kennzahlen, Segmenten, Beziehungen und Zeitspalten. So bedeutet „aktiver Kunde“ im Chat dasselbe wie im Dashboard. Administratoren können Modelle bestätigen; Änderungen heben die Bestätigung bis zur erneuten Prüfung auf. Vorhandene dbt-Tabellen und gespeicherte Beschreibungen sind nutzbar, dbt-Projektdateien werden jedoch nicht direkt eingelesen.

Datenschutz, Berechtigungen und Einsatzgrenzen

Laut Basedash werden Kundendaten nicht zum Training von KI-Modellen verwendet. Rollen- und zeilenbasierte Zugriffsregeln sowie Verschlüsselung gehören zu den Kontrollen. Je nach Vertrag sind verwaltete Cloud, private VPC und Self-Hosting möglich. Prüfen Sie die Sicherheitsangaben und Datenschutzerklärung für Ihren konkreten Einsatz; aus einzelnen Funktionen folgt keine automatische DSGVO-Konformität Ihrer Verarbeitung.

Der Analyst arbeitet standardmäßig lesend. KI-Schreibabfragen benötigen eine ausdrückliche Freigabe. Beginnen Sie mit einer überschaubaren Quelle und einer bekannten Kennzahl, prüfen Sie Filter und Verknüpfungen und erweitern Sie die Freigaben erst nach erfolgreicher Kontrolle.

In wenigen Schritten zur geprüften Auswertung

  1. Mit einer geschäftlichen E-Mail-Adresse registrieren und diese bestätigen.
  2. Als Administrator unter Data → Add data source eine Quelle auswählen. Verbindungsdaten eingeben, testen und speichern oder den SaaS-Zugriff autorisieren.
  3. Im Chat eine klar begrenzte Frage mit Kennzahl und Zeitraum stellen. Die offiziellen Beispiele verwenden einfache englische Fragen.
  4. Mit Rückfragen Zeitraum oder Gruppierung anpassen. Unter Analyzed for… und Sources die Schritte und Quellen öffnen und anschließend das SQL des Diagramms prüfen.
  5. Das geprüfte Diagramm über Add to dashboard speichern und die gewünschten Lese- oder Bearbeitungsrechte vergeben.

Auch komplette Dashboards lassen sich per Beschreibung aufbauen und weiterbearbeiten. Ergebnisdaten sind als CSV, JSON oder Excel exportierbar. Die offizielle Schnellstart-Anleitung erklärt die konkreten Einrichtungsschritte.

Dashboards, Berichte und Hinweise auf Veränderungen

Insights erstellt kurze Auswertungen mit Erklärung und Diagramm, die nach Zeitplan an Slack oder per E-Mail gehen können. Damit lassen sich etwa Veränderungen bei Umsatz oder Konversion verfolgen, ohne jedes Dashboard einzeln zu öffnen.

Für eine exakt festgelegte Bedingung ist eine Automation geeigneter als die freie Einschätzung, welche Entwicklung auffällig ist. Prüfen Sie Bedingung und Ergebnis zunächst an bekannten Fällen. Die dabei ausgeführten KI-Aktionen zählen zum Verbrauch.

Kosten und Grenzen der kostenlosen Testphase

Stand 25. Oktober 2026: Die kostenlose Testphase dauert 14 Tage, benötigt keine Kreditkarte und startet laut Schnellstart mit der ersten Datenquelle. Für die dauerhafte Nutzung gibt es kostenpflichtige Pläne. Startup kostet öffentlich 1.000 US-Dollar pro Monat zuzüglich KI-Verbrauch für bis zu 25 Nutzer und enthält 1.000 US-Dollar monatliches KI-Guthaben.

Mehrverbrauch wird berechnet und ist im Bereich Billing sichtbar. Enterprise wird individuell angeboten, etwa für Self-Hosting, Einbettung oder erweiterte Identitätsverwaltung. Die USD-Angaben sind kein deutscher Endpreis inklusive Steuern. Vergleichen Sie die aktuellen Tarife mit dem erwarteten Anfragevolumen.

Slack, MCP und eingebettete Analysen

Über Slack und den MCP-Server können Teams dort fragen, wo sie bereits arbeiten. Claude Code, Cursor oder ChatGPT können mit passenden MCP-Funktionen Antworten anfordern und Dashboards erstellen. Die Anmeldung erfolgt über OAuth; Modelle und Berechtigungen gelten weiterhin. Für eigene Anwendungen gibt es eine REST-API.

Enterprise bietet außerdem Einbettung in ein eigenes Produkt über React-Komponenten oder ein iframe. Dafür müssen Mandantentrennung und serverseitig signierte Tokens eingerichtet werden. Einzelne Diagramme lassen sich derzeit nicht unabhängig einbetten.

Häufige Fragen

Ist Basedash kostenlos?

Kostenlos ist die 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte. Die fortlaufende BI-Nutzung erfolgt über kostenpflichtige Teampläne und KI-Verbrauch.

Brauche ich SQL-Kenntnisse?

Für die Fragestellung nicht: Die KI erzeugt und führt SQL aus. Fachkundige Personen sollten wichtige Ergebnisse und die zugrunde liegenden Abfragen dennoch prüfen.

Welche Datenquellen lassen sich verbinden?

Beispiele sind Postgres, MySQL, SQL Server, Snowflake, BigQuery und Databricks sowie synchronisierte SaaS-Daten. Die Verfügbarkeit des benötigten Konnektors muss einzeln geprüft werden.

Werden Unternehmensdaten zum KI-Training genutzt?

Basedash verneint die Nutzung von Kundendaten zum Modelltraining. Berechtigungen, Aufbewahrung und die passende Bereitstellung müssen Sie trotzdem gesondert bewerten.

Offizielle Ressourcen und Entwicklerkanäle